4 Fakten Social Media Manager 2022

Finger mit Social Media Taste

4 Fakten die ein Social Media Manager 2022 wissen sollte

Ob über Instagram bis TikTok oder von Reels bis hin zum Online-Shopping, das Social Media Management steht wieder einmal vor neuen Herausforderungen.

Wie entwickeln sich die Sozialen Medien weiter? Welche Netzwerke sind für Unternehmen aktuell besonders wichtig? Und in welcher Form soll der Content erstellt werden – als Video, Story oder doch lieber als Foto?

Genau mit dieser Frage haben sich die Experten von Agorapulse (Experten für Social Media Marketing) in einer aktuellen Studie beschäftigt. Dafür wurde im Zeitraum zwischen Juni und September 2021 insgesamt 220.000 Social-Media-Posts von unterschiedlichen Unternehmen analysiert und bewertet.

Wir haben hier 4 Fakten, die ein Social Media Manager für seine Social-Media-Strategie 2022 unbedingt wissen muss, für dich zusammengestellt. 

 

1. Instagram ist und bleibt der Engagement-King

Bei der Anzahl der Interaktionen führt auch weiterhin kein Weg an Instagram vorbei. Instagram verzeichnet dreifach so viele Interaktionen wie das nur zweitplatzierte Facebook.

Sowohl auf Twitter wie auch auf LinkedIn gibt es fast keine Interaktionen. Sie stagnieren auf einem niedrigen Niveau, das weit unter dem von Facebook liegt.

Facebook ist das einzige Netzwerk, bei dem die Interaktionen im analysierten Zeitraum konstant zugelegt hat.

2. Viel Engagement aber wenig Posts am Wochenende

Spannend sind auch de Posting-Zeiten. Es fällt zunächst auf, dass alle Netzwerke zum Wochenende hin eher abfallen.

Während es auf LinkedIn fast keine Posts gibt, liegen Twitter und Instagram erstaunlicherweise gleich auf. Doch die meisten Posts werden am Wochenende auf Facebook abgesetzt.

Bei den Interaktionen zeichnet sich ein gegensätzliches Bild. So steigt das Engagement auf Instagram, Facebook und Twitter ab Freitag spürbar. Am Sonntag erreichen diese drei Plattformen auch ihr Engagement-Maximum. Lediglich das ohnehin niedrige Interaktionsniveau auf LinkedIn fällt am Wochenende weiter ab.

3. Zwischen 8 und 18 Uhr ist die Konkurrenz am höchsten

Wenn wir uns die Veröffentlichungszeitpunkte der Posts anschauen, fällt auf, dass die meisten Posts zwischen 8 und 18 Uhr abgesetzt werde – also eher in den klassischen Bürozeiten. Bei den einzelnen Netzwerken gibt es aber auch Unterschiede. LinkedIn erreicht zum Beispiel den Peak um 10 Uhr, Facebook folgt um 12 Uhr, danach kommt Twitter um 15 Uhr und um 18 Uhr folgt das Schlusslicht Instagram.

Wichtig! Nur weil es zu einem bestimmten Zeitpunkt sehr viele Interaktionen gibt, bedeutet das nicht zwingend, dass es auch relevant ist, die eigenen Posts genau zu diesem Zeitpunkt zu veröffentlichen. Stattdessen ist es essentiell, durch kontinuierliches Testen die besten Zeiten für das eigene Unternehmen herauszufinden.

4. Fotos bleiben das wichtigste Content-Format

Werfen wir noch einen Blick auf die Content-Formate und auch hierbei könnte die Analyse nicht eindeutiger sein. Trotz Reels, Stories und Live-Videos belegen die Fotos erstaunliche 75 Prozent aller Instagram Posts. Beliebt sind mit 15,7 Prozent auch die sogenannten Karussell-Posts und erhalten das meiste Engagement. Am schlechtesten haben bei den analysierten Instagram-Posts Videos mit 8,8 Prozent abgeschnitten und folglich auch die wenigsten Interaktionen erzielt.

Was ist das Fazit daraus?

Ganz klar: Jede Branche und jedes Unternehmen ist unterschiedlich. Es ist einfach unmöglich, die Masse an Informationsflut und Beiträgen in den Sozialen Medien komplett zu analysieren.

Dementsprechend ist es für das Social Media Management 2022 und die daraus resultierende Social-Media-Strategie auch essentiell, sich nicht immer nur den Analysen anderer entsprechend auszurichten. Es führt kein Weg an eigenständigen Tests und Experimenten vorbei.

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